Die besten Motivations-Tipps/4

In diesem Teil meiner Reihe „Die besten Motivations-Tipps“ wird es ganz praktisch: Erstellen Sie Ihr eigenes Motivationsprogramm!

Sie haben sicherlich auch schon Erfahrungen mit Tipps und Tricks der Selbstmotivation gemacht. Mein Vorschlag: Schreiben Sie diese doch einfach mal auf. Damit es nicht langweilig wird und Sie gleich kreativ loslegen können benutzen Sie z.B. das Programm Mindmeister in der kostenfreien Version Basic. Damit können Sie drei Mindmaps gratis erstellen und immer wieder abrufen. Der Vorteil gegenüber einer Mindmap auf dem Papier ist, dass Sie diese Mindmap beliebig verändern und erweitern können, je nachdem welche neuen Gedanken Sie dort unterbringen möchten. Wie so eine Mindmap zu einem x-beliebigen Thema aussehen kann, sehen Sie hier.

Jetzt sind Sie dran: Öffnen Sie das Programm, schreiben Sie in die Mitte des Feldes das Thema „Wie ich mich motiviere!“ und tragen Sie in die „Zweige“ Ihre Ideen ein.

Motivations-Ideen könnten z. B. sein:

  1. Liste meiner Erfolge aufschreiben
  2. Kärtchen mit Motivationssprüchen verwenden
  3. Mit Freunden über die eigenen Ziele sprechen.
  4. Sich schon mal an Orten aufhalten, wo man später arbeiten möchte.

So bekommen Sie eine Übersicht, welche Motivations-Kniffe bei Ihnen schon funktionieren. Nach und nach können Sie weitere Motivations-Ideen hinzufügen. Ab und zu schauen Sie sich dann diese Mindmap an und benutzen eins oder zwei der Motivations-Tools. So bekommen Sie wieder neuen Schwung für Ihre Aufgaben:-).

Mit herzlichem Gruß,
Reinhard Kröger

 

 

 

 

 

Nur 14% der Arbeitnehmer sind zufrieden mit ihrem Job!

 

Nur 14% der Arbeitnehmer sind hoch motiviert und zufrieden mit ihrem Job. 23% haben sogar innerlich gekündigt. Das sind die Ergebnisse der neuesten Gallup-Umfrage. Warum ist das so?


Neben dem Fehlverhalten von Führungskräften, das die Studie klar als einen wichtigen Faktor herausarbeitet, stellt sich für mich die Frage, ob nicht auch viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einfach am falschen Platz sind.

Passt der Job zu meinen Fähigkeiten, meinem persönlichen Profil und meinen Interessen?
Diese Frage wird in Deutschland meiner Meinung nach zu wenig gestellt. „Ich habe einen Job und verdiene Geld, und alles andere ist mir egal“, diese Aussage höre ich immer wieder. Die Spätfolgen dieser Denkweise sind oft Dauerarbeitslosigkeit und gesundheitliche Schäden. Deshalb ist es wichtig, die Frage nach dem eigenen beruflichen Profil zu beantworten. Erst, wenn ich mein Profil kenne, kann ich sinnvoll nach dem nächsten Job suchen und Selbstmarketing betreiben – oder feststellen, dass mein momentaner Job der Richtige ist.

An dieser Stelle sind auch Berufsberater, Jobcoaches und Arbeitsvermittler gefragt. Diese sollten genaue Kenntnisse über Profiling, Fähigkeitsprofile, Kenntnisse, Werteprofile u. a. haben. Das Niveau in diesem Bereich lässt sich sicherlich noch steigern. Aber auch die Menschen, die eine neue Berufsrichtung suchen oder mit ihrer Situation unzufrieden sind, tragen Verantwortung. Man muss sich auch beraten lassen wollen! Da ist in unserem Land ein Wechsel der Denkweise und der Alltagspraxis notwendig. Es muss normal werden, bei Berufswahl oder Jobwechsel mal jemand zu fragen, der sich auskennt;-).

Was denken Sie zu dem Thema? Ich freue mich über Kommentare.

Reinhard Kröger

Die stärkste Marke sind Sie selbst!

Ob als Mitarbeiter in einer Firma oder als Selbständiger, die Frage ist: Was kann ich anbieten, was macht mich aus, welche Probleme löse ich? Bin ich als Spezialist, als Marke erkennbar?

Ob ich einen Job bekomme, ihn sichern kann und ob ich immer wieder neue Aufträge erhalte, hängt zu einem ganzen Teil von dieser Positionierung ab. Jon Christoph Berndt hat dazu ein Buch geschrieben: „Die stärkste Marke sind Sie selbst! Schärfen Sie Ihr Profil mit Human Branding“. Es geht es um die Frage: Wie kann ich mich mit meinem Leistungsprofil von anderen abheben und meine Besonderheiten darstellen? Wie kann ich meinen persönlichen Beitrag in einer Branche, einer Firma kommunizieren? Wie durchbreche ich die Norm und hebe ich mich aus der Masse hervor? Für was genau stehe ich, welchen Schwerpunkt hat „meine Marke“?

Die Antworten werden sehr praktisch im Buch unter anderem mit den Übungen „Markendreieck“ und „Markenei“ erarbeitet.Wichtige Themen wie Einzigartigkeit, Qualität, Echtheit, Wiedererkennung, Kontinuität und Netzwerk werden als Erfolgsfaktoren einprägsam dargestellt. So werden gute Grundlagen für die Beschäftigung mit der eigenen Marke geschaffen.

Fazit: Das Konzept zur Markenbildung von Jon Christoph Berndt ist schlüssig, es motiviert zum Ausprobieren in der Praxis und zur Darstellung der eigenen Qualitäten.  Denn „… es reicht nicht, nur die fleißigste Biene zu sein!“