Die besten Motivations-Tipps/5

traffic-light-1024768_640

Steht Ihre persönliche Motivations-Ampel auf „Grün?“

Ralf Dannemeyer hat in seinem Buch „Motivation“ wichtige Fragen formuliert, die Sie sich einmal stellen sollten:

  • Will ich? Bin ich fest entschlossen etwas zu tun? Oder denke ich nur, ich sollte – möchte es aber eigentlich gar nicht unbedingt?
  • Kann ich? Habe ich mir realisierbare Dinge vorgenommen? Habe ich die passenden Fähigkeiten? Wenn ja, kann ich selbstbewusst und fest überzeugt von meinen Kompetenzen die Dinge angehen.
  • Darf ich? Brauche ich noch zusätzliche Erlaubnis von irgendeiner Stelle? Falls das nicht der Fall ist – was hindert mich daran, endlich das umzusetzen, was ich mir schon lange vorgenommen habe? Wer schreibt mir eigentlich vor, was ich darf und was nicht?

Wenn Sie diese drei Fragen mit Ja beantworten können, dann steht Ihre  Motivations-Ampel auf „grün“. Wenn nicht, finden Sie unten weitere Motivations-Tipps aus der Serie. Auch werde ich mich in folgenden Beiträgen mit diesen Fragen beschäftigen – Sie können gespannt bleiben!

Motivation heißt: Ich will! Ich kann! Ich darf!

Was sind Ihre Erfahrungen mit diesen drei Fragen?

Mit herzlichen Grüßen aus dem Ruhrgebiet, Reinhard Kröger

Die besten Motivations-Tipps/1

Die besten Motivations-Tipps/2

Die besten Motivations-Tipps/3

Die besten Motivations-Tipps/4

Wichtig: Die Marketing-Pipeline!

Egal ob Sie auf Jobsuche sind oder als Jobcoach andere beraten – eine Eigenschaft ist besonders wichtig: Hartnäckigkeit! Wenn Sie kontinuierlich an Ihren Marketing-Aktionen arbeiten, bewegen Sie sich auf einem relativ sicheren Weg zum Job. Vor allem dann, wenn Sie mit der Zeit die Anzahl der Unternehmen, die Sie ansprechen, immer mehr erhöhen.

Lassen Sie es mich anhand eines Bildes, der Marketing-Pipeline, erklären:
Illustration-01(1)Ihre ganzen Marketing-Bemühungen sind wie die kleinen bunten Kugeln im Bild oben, die in eine Pipeline, das große graue Rohr, fallen. Jede Bewerbung, jeder Telefonanruf steht für eine dieser bunten Kugeln. Was passiert nun? Die ersten Kugeln fallen in die Pipeline und es passiert … nichts. Erst wenn die Zahl der Kugeln immer größer wird, füllt sich die Pipeline. Vielleicht nach 30 oder 40 Anrufen oder Bewerbungen – das kommt auf Ihre Zielgruppe an. Vielleicht ist aber auch erst nach 50 oder mehr Aktionen die Pipeline so voll, dass der erste bunte Ball ins Freie herausgedrückt wird.

Das ist Ihr erster Erfolg! Jetzt kommt eine wichtige Phase. Was passiert, wenn Sie nichts mehr tun? Sie haben es erraten: Es passiert nichts. Deshalb müssen Sie jetzt am Ball bleiben und weiter Tag für Tag neue Kugeln in die Pipeline bringen, so dass der Strom der positiven Rückmeldungen und Erfolge nicht aufhört!

Dazu gehört eine mentale Selbstverpflichtung, dass Sie Ihre Aktivitäten nicht beenden, bis Sie 50, 70 oder auch 100 Marketing-Aktionen durchgeführt haben. Natürlich müssen Sie dafür in Ihrer Arbeitswoche Zeit einplanen. Sie brauchen täglich einen festen Zeitraum für Ihr Marketing und sollten als Jobsuchender z.B. aktiv 20 bis 30 Stunden in der Woche an Ihrer Jobsuche arbeiten. Arbeitssuche oder Kundenakquise sind nicht nur wichtig, sondern ein Job wie jeder andere auch! Je zügiger Sie mit dem Marketing anfangen, desto eher werden sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen.

Was macht eigentlich ein Jobcoach?

Im Rahmen der Blogparade „Und was machen Sie so beruflich?“ auf dem Blog von Wibke Ladwig beantworte ich hier die Frage: Was macht eigentlich ein Jobcoach?

Ein Jobcoach macht das, was ich seit mittlerweile 20 Jahren gerne mache: Menschen beraten, damit sie den richtigen Job finden. In Einzelgesprächen oder in Gruppen von 6-20 Personen berate ich mit Hilfe der Erstellung von Profilen, Persönlichkeitstests und weiteren Materialien wie sie einen Job finden, der zu ihren Stärken und Interessen passt. Es gibt viele Bildungsträger in Deutschland, die Kurse für Arbeitsuchende anbieten (die für die Arbeitsagentur oder das Jobcenter arbeiten), aber auch private Arbeitsvermittler/Jobcoaches die sich an Selbstzahler wenden. Manchmal gibt es auch gemeinnützige Organisationen die so ein Jobcoaching anbieten.

Aber was genau mache ich den ganzen Tag? Hier ein Beispiel: Ich sitze mit einer Gruppe Arbeitsuchender zusammen und stelle ihnen erst einmal auf der Grundlage von Arbeitsblättern und Tests viele Fragen: Was sind Ihre Fähigkeiten? Was sind Ihre Werte? Wer ist eigentlich Ihre Zielgruppe? Das ist oft gar nicht so einfach. Wenn das geklärt ist, überlegen wir gemeinsam, wie sie diese Zielgruppe (die Unternehmen, die zu ihnen passen) durch wirksames Selbstmarketing erreichen können. Dann probieren wir die Selbstmarketing-Aktionen ganz praktisch im Seminar aus.

Die Beantwortung der spannenden Frage „Wie kann ich meine Fähigkeiten und meine Kenntnisse zu einem Berufsprofil zusammenbauen?“ und die Recherche nach möglichen Arbeitgebern sind ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit als Jobcoach in Gruppen mit sehr unterschiedlichen Teilnehmern: Menschen unter 25, Menschen 50Plus,  Akademiker, Helfer, Kaufleute, Handwerker…  Immer wieder berate ich auch Existenzgründer, die sich ihren Job selber schaffen wollen. Außerdem entwickele ich Material mit Übungen für Jobcoaches und Trainer, bilde Berater und Dozenten weiter, schreibe für das Jobtrainer-Blog und halte z. B. über XING Kontakt zu Menschen aus meiner Branche und aus anderen Bereichen.