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Arbeitslosigkeit macht krank!

Arbeitslosigkeit hat nicht nur Einfluss auf das Einkommen, sondern auch eine erhebliche Wirkung auf die Gesundheit. Das ist leider eine Tatsache.

Einzelheiten sind jetzt wieder mal in einem aktuellen „Stern“ – Artikel zu lesen. Dort heißt es:  „Viele haben das Gefühl, plötzlich außerhalb der Gesellschaft zu stehen“, sagt Steffi Kreuzfeld, Arbeitsmedizinerin an der Universität Rostock. „Ihnen fehlen die feste Struktur und die Anerkennung, die ihnen der Job geboten hat. In so einer Stresssituation neigen viele dazu, die Gesundheit zu vernachlässigen.“

Eine DGB-Studie hat herausgefunden, dass – je nach Alter – Arbeitsuchende teilweise fast doppelt so häufig krank wie Erwerbstätige sind!

Was können Betroffene dagegen tun? Hier einige Tipps:

  1. Nutzen Sie die Zeit der Arbeitslosigkeit, nicht nur für Bewerbungsaktivitäten, sondern auch für Sport
  2. Isolieren Sie sich nicht. Pflegen Sie stattdessen Ihre Kontakte und suchen Sie sich neue Kontakte, die Sie ausbauen
  3. Tun Sie etwas Sinnvolles, z. B. indem Sie sich ehrenamtlich engagieren (aber mit einem klaren zeitlichen Limit, die Jobsuche soll ja nicht zu kurz kommen)
  4. Suchen Sie sich einen Mentor/Coach

Was haben Sie für Erfahrungen gemacht? Welches sind Ihre Tipps gegen die Vernachlässigung von physischer oder psychischer Gesundheit? Ich freue mich auf Ihre Ideen als Kommentar.

 

Wegweiser verschiedene Wege

Arbeitnehmer und Firmen suchen auf verschiedenen Wegen!

Arbeitgeber suchen händeringend geeignetes Personal, Arbeitnehmer die für sie passende Stelle. Trotzdem finden sie sich häufig nicht. Woran das liegt?

Wie Christian Pape in seinem Buch „Traum! Job! Now!“richtig bemerkt, gibt es grundsätzlich zwei Verfahren der Suche im Jobmarkt:

1. Die Art, wie Job-Bewerber suchen.

2. Die Art, wie Firmen suchen.

Leider unterscheiden sich diese Herangehensweisen: Oft suchen Firmen zuerst neue Mitarbeiter über das Netzwerk von schon angestellten Mitarbeitern, über persönliche Kontakte der Firmeninhaber oder über den „zufälligen“ Kontakt zu Praktikanten. Funktioniert das nicht, dann suchen sie über Personalvermittler und Personalberater weiter.
Arbeitnehmer hingegen suchen häufig über Stellenanzeigen und einige wenige Internet-Börsen nach Jobs. Das erschwert nicht nur die Jobsuche, sondern auch die Mitarbeitersuche, da sich Personalchefs und geeignete Bewerber oft nicht zum richtigen Zeitpunkt oder gar nicht begegnen!

Bewerber und Bewerberinnen auf der Jobsuche sollten daher vermehrt auf persönliche Kontakte in ihrem Umfeld und Personalvermittlung setzen. Das können Sie konkret tun:

  1. Das ganze eigene Kontakte-Netzwerk (evtl. auch bei Facebook oder XING) von der Stellensuche informieren
  2. Mehrere und die richtigen Stellenbörsen durchforsten, wie z.B. hier aufgelistet
  3. Verlässliche Personalvermittler ansprechen
  4. Personalberater, die sich auf die jeweilige Unternehmens-Branche spezialisiert haben, ansprechen

Ich persönlich treffe häufig auf Fachkräfte, die wichtige Internet-Stellenmärkte für ihre Branche nicht kennen oder nicht wissen, welche Personalberatung deutschlandweit für ihre Branche Personal sucht. Das ist schade!
Zum Glück gibt es jedoch für Sie die Möglichkeit, sich dieses Wissen zu beschaffen. Das erfordert natürlich Zeit, es ist durchaus anstrengend und Sie brauchen vielleicht Hilfe, z. B. einen Mentor. Doch die Erfahrung zeigt, dass es geht. Im nächsten Artikel werde ich deshalb auf den Aufwand eingehen, den eine erfolgreiche Jobsuche erfordert. Hier der Link zum Artikel

Megafon

Wichtig für Jobakquise: Die Marketing-Pipeline!

Egal ob Sie auf Jobsuche sind oder als Jobcoach andere beraten – eine Eigenschaft ist besonders wichtig: Hartnäckigkeit! Wenn Sie kontinuierlich an Ihren Marketing-Aktionen arbeiten, bewegen Sie sich auf einem relativ sicheren Weg zum Job. Vor allem dann, wenn Sie mit der Zeit die Anzahl der Unternehmen, die Sie ansprechen, immer mehr erhöhen.

Lassen Sie es mich anhand eines Bildes, der Marketing-Pipeline, erklären:
Illustration-01(1)Ihre ganzen Marketing-Bemühungen sind wie die kleinen bunten Kugeln im Bild oben, die in eine Pipeline, das große graue Rohr, fallen. Jede Bewerbung, jeder Telefonanruf steht für eine dieser bunten Kugeln. Was passiert nun? Die ersten Kugeln fallen in die Pipeline und es passiert … nichts. Erst wenn die Zahl der Kugeln immer größer wird, füllt sich die Pipeline. Vielleicht nach 30 oder 40 Anrufen oder Bewerbungen – das kommt auf Ihre Zielgruppe an. Vielleicht ist aber auch erst nach 50 oder mehr Aktionen die Pipeline so voll, dass der erste bunte Ball ins Freie herausgedrückt wird.

Das ist Ihr erster Erfolg! Jetzt kommt eine wichtige Phase. Was passiert, wenn Sie nichts mehr tun? Sie haben es erraten: Es passiert nichts. Deshalb müssen Sie jetzt am Ball bleiben und weiter Tag für Tag neue Kugeln in die Pipeline bringen, so dass der Strom der positiven Rückmeldungen und Erfolge nicht aufhört!

Dazu gehört eine mentale Selbstverpflichtung, dass Sie Ihre Aktivitäten nicht beenden, bis Sie 50, 70 oder auch 100 Marketing-Aktionen durchgeführt haben. Natürlich müssen Sie dafür in Ihrer Arbeitswoche Zeit einplanen. Sie brauchen täglich einen festen Zeitraum für Ihr Marketing und sollten als Jobsuchender z.B. aktiv 20 bis 30 Stunden in der Woche an Ihrer Jobsuche arbeiten. Arbeitssuche oder Kundenakquise sind nicht nur wichtig, sondern ein Job wie jeder andere auch! Je zügiger Sie mit dem Marketing anfangen, desto eher werden sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen.

Mein Video über Jobakquise + Praktikumsbeschaffung in Arbeitsmarktprojekten finden Sie hier!