Labyrinth

Kreative Ideen für U25-Arbeitsmarktprojekte!

Manchmal gleicht die Materialsuche für Arbeitsmarktprojekte einer Suche im Labyrinth. Ich habe für Sie gut verstecktes Material  für die Berufsberatung und Arbeit in Gruppen unter 25 Jahren im Internet entdeckt:

Der Song „Schaff ich schon“ von Creme Fresh ist für junge Ohren genau der richtige und sehr motivierend dazu. Es geht um die Jobsuche, die Erwartungen anderer Leute und das man sein Ziel auf jeden Fall erreichen kann: „Das schaffst du schon“ lautet die Devise. Sie können ihn in Beratungen oder auch im Unterricht verwenden und finden ihn mit Text und Musik auf der Seite des BW-Verlags. Außerdem gibt es auf dieser Seite auch jede Menge Berufsinfos, Surftipps, Buchtipps, Tests und Videos! Mit Dank an eine gute Kollegin für den Tipp.

Zeichnung Strategie

Wiedereinstieg braucht eine Strategie!

„Ich habe doch eine qualifizierte Ausbildung!“ höre ich manchmal von Teilnehmenden in Arbeitsmarktprojekten. Das ist eine richtige Feststellung, aber diese Tatsache löst nicht alle Probleme. Auch Fachkräfte brauchen Job-Strategien für den Wiedereinstieg in eine neue Tätigkeit, z. B. nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit.

Drei solcher Job-Strategien sind:

Hartnäckigkeit zeigen: immer wieder etwas versuchen, nicht nachlassen! Eine gute Hilfe ist da der 90-Tage-Plan von Hans-Georg Willmann. Der Nutzer wird angeregt, sich nach einem 90-Tage-Zeitplan zu richten. Jeder Wochentag besteht aus zwei Aktiv-Phasen, in denen man z. B. eine Bewerbung schreibt, nach Stellen recherchiert oder den Stand einer Bewerbung telefonisch abfragt. Der Samstag hat nur eine Aktiv-Phase, der Sonntag ist frei. So wird der Arbeitsuchende/die Arbeitsuchende herausgefordert, sich 90 Tage lang mit seiner oder ihrer beruflichen Positionierung zu beschäftigen. Den Link zum Buch finden Sie weiter unten.

Die Dinge selbst in die Hand nehmen: einfach anfangen, nicht auf Erlaubnis warten, bei Zeit, Ort, Bezahlung flexibel bleiben, Gelegenheiten nutzen, nicht auf die bisherige Position warten, Tätigkeiten wahrnehmen, auch wenn sie nur ungefähr passen, Firmen und Geschäftsführer einfach direkt ansprechen (dafür z. B. XING und Linkedin nutzen!), sich in eigener Initiative einen Coach/Mentor/Mentorin suchen, auf Jobmessen und Kongresse fahren, in sozialen Netzwerken an angebotenen Branchen-Events teilnehmen. Der Dreiklang der Motivation (nach Ralf Dannemeyer) heißt nämlich: Ich will, ich kann, ich darf!

Berufliches Querdenken bei der Jobsuche einsetzen: Reinhard K. Sprenger sagt: Kreativität heißt: dasselbe sehen, wie alle anderen – aber etwas anderes dabei denken. Folgende Fragen sind nützlich: Wo könnte ich mein Know-How noch verwenden? Kommt eine andere Zielgruppe von Unternehmen infrage? Wie sieht es aus mit Kunden(firmen) meiner früheren Unternehmen, Sozialunternehmen in meiner Branche oder Behörden? Könnte ich zu einer ähnlichen Tätigkeit in einer anderen Branche wechseln? Oder finde ich meine Wunschtätigkeit an einem anderen Ort?

Viel Erfolg mit Ihren Aktionen wünscht Ihnen

Ihr Reinhard Kröger vom Jobtrainer-Blog

Weitere Artikel zum Thema:

In 90 Tagen aus der Arbeitslosigkeit

Jobakquise ist Verkauf

Die Marketing-Pipeline

Kreativität bei der Jobsuche

Mach dein Ding

Motivationstipps

Coach suchen

und hier geht es zum Basics-Video für Jobvermittlung

 

Gelegenheiten nutzen!

Einzelne meiner Kunden bekommen auch nach mehrmonatiger Anstrengung keinen Job. Zum Glück sind es nur ganz wenige. Aber woran liegt das?

Meiner Erfahrung nach fehlt es in diesen Fällen oft an gedanklicher Mobilität. Manche Menschen lassen sich nicht auf Neues ein und bleiben bei ihren althergebrachten Methoden. Doch anscheinend funktionieren diese Methoden einfach nicht mehr und es wäre  Zeit, neue Wege auszuprobieren.

Was ich damit meine, habe ich mit Mindmeister in einer Mindmap zum Thema „Gelegenheiten nutzen“ erstellt. Es wäre doch schade, wenn ein neuer Job oder eine vernünftige Existenzgründung daran scheitert, dass jemand die eingetretenen Pfade nicht verlassen möchte:).