7 Bausteine für den Erfolg!

Tipps zum beruflichen Erfolg gibt es bekannterweise wie Sand am Meer. Ich habe für Sie aus unzähligen Erfolgstipps und Managementprinzipien diejenigen herausgesucht, die ich für a) für sinnvoll halte und die b) in vielen Seminaren mit Arbeitssuchenden dem Praxistest standgehalten haben.

Die 7 Bausteine für den beruflichen Erfolg, d. h. für die Verbesserung der eigenen Arbeits- und Lebenssituation, sind meiner Meinung nach:

  1. Einsatz des eigenen Potenzials (Fähigkeiten, Kenntnisse)

  2. Erfolg durch Dauerhaftigkeit und Motivation

  3. kreative Mobilität (raus aus der Sicherheitszone und Gelegenheiten nutzen)

  4. den eigenen Wert für die Firma / für die Kunden kennen und aktiv nach außen kommunizieren

  5.  geeignete Planungs- und Arbeitstechniken

  6. Unterstützung organisieren

  7. Vorbereitung auf den richtigen Zeitpunkt durch lebenslanges Lernen

In der nächsten Zeit werde ich immer mal wieder auf einen dieser Bausteine eingehen  – Sie können gespannt bleiben!

 

Sascha Lobo über Erfolg und Scheitern

In allen beruflichen Zusammenhängen geht es immer auch um die Frage nach dem Erfolg. Hier ein beeindruckender kurzer Vortrag von Sascha Lobo zum Thema:

Umgang mit Widerständen in Gruppen!

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem Projekt mit jungen Erwachsenen bis 25 Jahre, die Sozialstunden zu erbringen haben und Arbeit oder Ausbildung suchen. Stellen Sie sich vor, diese haben keine Lust!

In der letzten Woche hatte ich einen anspruchsvollen Trainingsauftrag: ein Seminar im Ruhrgebiet mit MitarbeiterInnen, die in genau solch einem Projekt arbeiten. Thema: „Umgang mit Widerständen in Gruppen“.  Da der Widerstand in dem Projekt erheblich war, konnten wir das Thema sehr praktisch angehen ;-).

In der Seminargruppe haben wir uns deshalb zuerst intensiv mit den möglichen Ursachen von Widerständen beschäftigt: allgemeine Unlust, Lernen wird negativ erlebt, fehlendes Bewusstsein für eigene Selbstwirksamkeit, sachlich falsche Selbsteinschätzung „Ich kann das nicht“,  noch kein Vertrauen zu den Bezugspersonen, persönliche Probleme, Angst vor einzelnen Elementen des Programms…

In einem nächsten Schritt haben wir uns dann die verschiedenen Symptome des Widerstands angesehen: Widerspruch, Ausweichen, Aufregung und Lustlosigkeit.

Und wie kann man nun mit diesen Widerständen umgehen?

Ich schlage zurzeit drei Methoden vor, um mit Widerstand in Gruppen konstruktiv umzugehen und ihn im Endeffekt gemeinsam mit den Gruppenteilnehmern zu überwinden.

Diese drei Methoden sind die Interventionstechniken nach Paul Lahninger,

  • einfühlen
  • versachlichen
  • abgrenzen

die wir anhand von Beispielen genauer untersucht und bearbeitet haben. Hier ein Arbeitsblatt mit Beschreibungen der Interventionstechniken.

Zwei weitere, unverzichtbare Voraussetzungen sind Echtheit/Identität der Mitarbeiter und die Fähigkeit, Motivation bewusst zu fördern. Deshalb nahm die Beschäftigung mit Strategien zur Motivation auch viel Raum ein.

Vom Thema inspiriert, entwickelten die TeilnehmerInnen eine Liste mit Ideen für praktische Veränderungen im Projektablauf.

Nochmal herzlichen Dank an alle Seminarteilnehmer für die engagierte Mitarbeit.