{"id":5045,"date":"2015-08-27T10:03:37","date_gmt":"2015-08-27T10:03:37","guid":{"rendered":"https:\/\/jobtrainer-blog.de\/?p=5045"},"modified":"2021-10-26T10:09:23","modified_gmt":"2021-10-26T10:09:23","slug":"was-bedeutet-gute-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jobtrainer-blog.de\/?p=5045","title":{"rendered":"Was bedeutet gute Arbeit?"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Darf man heutzutage eigentlich noch Anspr\u00fcche an die Arbeit stellen? Ich denke, ja! Nat\u00fcrlich sind viele erst einmal froh, \u00fcberhaupt einen Job zu haben. Arbeit kann aber auch krank oder ungl\u00fccklich machen, wenn sie nicht zu der Person, ihren F\u00e4higkeiten, Werten etc. passt. Doch was macht eigentlich einen guten Job aus?<\/strong><\/p>\n<p>Die Frage habe ich mir selbst schon h\u00e4ufiger gestellt, und gerade in der Berufsberatung und Arbeitsvermittlung werden wir st\u00e4ndig mit dieser Fragestellung konfrontiert. Sehen wir uns einmal zwei m\u00f6gliche Antworten an:<\/p>\n<p>Im<span style=\"color: #000080;\"> <strong>&#8222;<a href=\"https:\/\/jobtrainer-blog.de\/?p=4958\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Escape-Manifest<\/a>&#8222;<\/strong><\/span> wird der Redakteur von &#8222;Wired&#8220; und Sachbuchautor <em>Dan Pink<\/em> zitiert, er sieht drei unerl\u00e4ssliche Voraussetzungen f\u00fcr eine erf\u00fcllende berufliche T\u00e4tigkeit:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Autonomie<\/strong> &#8211; das eigene Leben selbst gestalten zu k\u00f6nnen<\/li>\n<li><strong>Meisterschaft<\/strong> &#8211; immer besser zu werden, in etwas, was uns wichtig ist<\/li>\n<li><strong>Sinn <\/strong>&#8211; an etwas zu arbeiten, das gr\u00f6\u00dfer ist als wir selbst<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Mih\u00e1ly Cs\u00edkszentmih\u00e1lyi<\/em>, der Psychologe, der den Begriff &#8222;Flow!&#8220; gepr\u00e4gt hat, sieht auch drei Komponenten, die einen guten Job ausmachen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>objektive Gegebenheiten,<\/strong> also die Rahmenbedingungen des Jobs (Arbeitszeit, Lohn, Teamsituation)<\/li>\n<li><strong>den Sinn<\/strong>, den dieser Job f\u00fcr die Kunden oder die Gemeinschaft hat<\/li>\n<li><strong>die eigene Einstellung<\/strong>, ob ich den Job als erf\u00fcllend ansehe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese beiden Ans\u00e4tze \u00fcberschneiden sich an einigen Stellen, aber jeder Ansatz bringt auch weitere, neue Aspekte mit ein. <strong>Lieber Leser, liebe Leserin dieses Blogs, checken Sie doch mal Ihre pers\u00f6nliche Berufssituation nach diesen Punkten durch:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gibt es in Ihrem Job die M\u00f6glichkeit, einen Expertenstatus zu erreichen?<\/li>\n<li>Wie sehen die Rahmenbedingungen aus?<\/li>\n<li>Macht der Job Sinn?<\/li>\n<li>Habe ich (noch) die richtige Einstellung?<\/li>\n<li>Wenn Sie Jobcoach und Trainer sind: Vermittle ich meine Klienten so gesehen in &#8222;gute Jobs&#8220;? (Oder in Einstiegst\u00e4tigkeiten, aus denen sich gute Jobs entwickeln k\u00f6nnen?)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Darf man heutzutage eigentlich noch Anspr\u00fcche an die Arbeit stellen? Ich denke, ja! Nat\u00fcrlich sind viele erst einmal froh, \u00fcberhaupt einen Job zu haben. Arbeit kann aber auch krank oder ungl\u00fccklich machen, wenn sie nicht zu der Person, ihren F\u00e4higkeiten, Werten etc. passt. Doch was macht eigentlich einen guten Job aus? 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