Gedankenlawinen sind Motivationskiller

Von „Es geht mir nicht gut“ zu „Das wird ganz schlimm enden“: Gedankenlawinen hindern die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Ein Hindernis für die Verbesserung Ihrer Arbeits- und Lebenssituation können Gedankenlawinen sein. Sie entstehen aus negativen Gedanken, die wir häufig wiederholen und die sich dann vergrößern – genau wie ein kleiner Schneeball zu einer großen Lawine werden kann.

Hier ein Beispiel für einen negativen Gedanken-Verlauf:
Es geht mir nicht gut >> Ich habe jetzt einen wichtigen Termin, ich schaffe den nicht>> Ich schaffe nie was>> Das wird alles ganz schlimm enden… Sich immer wiederholende und vergrößernde, negative Gedankenketten sind ein häufig zu beobachtender Störfaktor in Bewerbungsphasen, in beruflichen Umbruchsituationen, bei einer Existenzgründung und bei fast jedem Jobwechsel.

Nach Albert Ellis, einem Pionier der kognitiven Psychologie, müssen wir uns solche Gedankenketten genau ansehen: Sind das Tatsachen, die ich da denke und weiterspinne, oder Vermutungen? Motivieren mich solche Gedanken? Sind sie eher hinderlich? Kann ich sie abstellen und wie?

Zum Durchchecken von Gedankenketten hilft ein von mir entwickeltes Arbeitsblatt, das ich Ihnen gerne zur Verfügung stelle. Langfristig sollten Sie sich auch die Frage beantworten, welche Gedankenketten häufig vorkommen und was das z. B. mit Ihrer eigenen Biographie zu tun hat. Das sprengt aber natürlich den Rahmen der beruflichen Beratung.
Wichtig ist, dass Sie Gedanken-Lawinen als solche erst einmal identifizieren, damit Sie sie auf die Dauer stoppen können. So finden Sie auch wieder Ihre Motivation zurück.

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